Selbstbestimmtes Lernen in Schule und Beruf

Polytechnikum Hamburg

ist eine weiterführende Schule in Gründung.

Polytechnische Bildung bedeutet "begreifendes" Lernen in vorbereiteten Umgebungen: Im "Modeatelier" entwerfen Schülerinnen und Schüler Schnittmuster. In der "Produktionsküche" entwickeln sie Rezepte für gesunde Ernährung. In der "Bachpatenschaft Wandse" bestimmen sie Fließgeschwindigkeiten. Im Projekt "Demokratiebarometer" beobachten sie weltweit Wahlen. In der "Tischlerei" bauen sie Objekte für die "Phänomenta". Im "Tonstudio" komponieren sie Rapsongs, in der "Zweiradwerkstatt" konstruieren sie Rennräder, in der "Lernstatt Englisch" kommunizieren sie mit Jugendlichen in aller Welt und in der "Lernstatt Deutsch" rezensieren sie Bücher für die selbstorganisierte "Buchmesse".

Alles Lernen erfolgt handlungsorientiert in sinnstiftenden Kontexten.

Das Konzept des Polytechnikums basiert auf aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaften und reformpädagogischen Erfahrungen.

Die pädagogische Arbeit richtet sich nach den aktuellen Bildungsplänen für die Sekundarstufen I (Jahrgangsstufen 5-10) und II (Jahrgangsstufen 11-12/13). Die Schülerinnen und Schüler lernen auf der Grundlage individueller Bildungs- und Förderpläne.

Im Polytechnikum sind Schule und Betriebe als Lernorte unter einem Dach vereint und bilden den Rahmen für doppeltqualifizierende Bildungsgänge.

Die Schülerinnen und Schüler werden sowohl auf den Erwerb eines allgemeinbildenden als auch eines beruflichen Abschlusses vorbereitet.